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Die Schlacht von 1806
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Kleinstadt Eckartsberga und ihre Umgebung erneut Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen europäischer Dimension.
Blickt man von der Eckartsburg südöstlich, so liegt vor einem das Schlachtfeld von Auerstedt, wobei die Hauptkämpfe vor allem bei Hassenhausen stattfanden. In Auerstedt war allerdings das preußische Hauptquartier. Hier und bei Jena kam es am 14. Oktober 1806 zu zwei voneinander getrennten Schlachten, die als die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt in die Geschichte eingehen sollte.
Die verbündeten preußischen und sächsischen Truppen erlitten in beiden Treffen eine vernichtende Niederlage. Die Jenaer Schlacht fand etwa zwischen Kapellendorf und Cospeda statt. Die Auerstedter Kämpfe wurden zwischen Eckartsberga und Hassenhausen geschlagen. Schwerpunkte waren hier die Orte Hassenhausen und Taugwitz. In und um Hassenhausen fiel die Entscheidung. Tragik, daß die Reserve von 18.000 Mann unter General von Kalkreuth, die an der Eckartsburg stand, nicht in die Schlacht eingriff. Auch der preußische König Friedrich Wilhelm II. befand sich in der Nähe der Eckartsburg. Er konnte sich aber nicht zu einer Entscheidung durchringen, um der Schlacht durch dn Einsatz der Reservearmee eine Wendung zu geben. Die letzten Schüsse fielen von der Burg, um den Rückzug der geschlagenen preußischen Armee in Richtung Weimar zu decken.
Im großen Burgturm befindet sich ein Diorama aus 6.000 Zinnfiguren, das die Schlacht in ihrer entscheidenden Phase zeigt. Der Oberbefehlshaber der Preußen, der Herzog von Braunschweig wird tödlich verwundet.
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