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comes
Registrierungsdatum: 25.07.2004
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siehe auch unter Antike Cultus Deorum:
Die Religion war neben der alltäglichen Ausübung vor allem präsent im politischen Bereich. Der Senat z. B. tagte in einem sakral definierten Raum, einem templum. Senatssitzungen wurden durch Weihrauchopfer der eintretenden Senatoren eröffnet. Diese Rituale wurden erst nach einem langen Christianisierungsprozess der Oberschicht durch Bischof Ambrosius von Mailand im Streit um den Viktoriaaltar beendet. Die römische Religion war eine Opferreligion: So führten die hohen Magistrate in Rom, die Verwaltungsspitzen in den Provinzen und die Feldherrn im Krieg ständig Opfer durch. Größere Aktivitäten wurden durch Opfer sowie Anfragen an die Götter (Auspizien in Form der Vogelschau) eingeleitet und durch diesen Rat abgesichert. „Vor wichtigeren Angelegenheiten, Auszug in einen Krieg, Beginn einer Schlacht, wurde selbstverständlich geopfert und der Wille der Götter erfragt.“ Daneben waren die verschiedenen Vereinigungen einer Stadt als Kultvereine organisiert. „So konstituierte sich etwa ein Verein aller Bäcker oder Lederarbeiter, um den Kult einer bestimmten Gottheit - im ersten Fall etwa Vesta - zu pflegen, deren Festtag dann gemeinsam begangen wurde.“ Religion bestimmte damit weite gesellschaftliche Bereiche mit. Welche Bereiche umfasste der römische Kultus? Die Religion der Römer umfasste die sacra publica, die öffentlichen Kulte, sowie den bereich der sacra privata, der wiederum aufgeteilt war in Kulte für einzelne Haushalte (familiae), und der Gentes. Als Sacra bezeichnete man die den Göttern geschuldeten Rituale. Für die privaten Kulthandlungen handelte der Pater familias als Priester. Die Sacra publica unterschieden sich von den anderen Kultakten vor allem durch ihre Finanzierung. Die Kosten für die „öffentlichen Kulte“ nämlich trug die politische Gemeinschaft. Die Einkünfte stammten aus Steuern und Abgaben sowie aus Kriegsbeute. Heiligtümer und Tempelanlagen für Sacra publica wurden auf öffentlichem Grund errichtet und dann durch einen Akt der Konsekration in einen locus sacer überführt, in ein Grundstück, das einer Gottheit als Eigentum gehörte. Außerdem wurde jedem Kult ein Stück Land zur Unterhaltung zugewiesen. „Dieses Grundstück warf durch Verpachtung im Normalfall eine gewisse Rendite ab, die für die Finanzierung eines Kultes oder einer Priesterschaft, etwa der vestalischen Jungfrauen aufgewendet werden konnte.“ Durch die regelmäßige Inszenierung der sacra pub lica wurde der Anspruch der Götter auf Verehrung sichergestellt. Im Gegenzug erwartete man von diesen die Förderung des Gemeinwesens. „Der Vollzug des Götterkultes war Sache der Priester.“ Dabei unterstützten die Amtspriester die Beamten bei deren kultischen Pflichten, d.h., sie mussten Gebete sprechen und Opfer darbringen. Wie ist das Amt des Pontifex innerhalb der römischen Religion einzuordnen? Der Pontifex maximus (oberster Brückenbauer) hatte den höchsten Rang in der römischen Religion. Er besaß Mittler- und Kontrollfunktion und war seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. Oberhaupt des römischen Sakralwesens. „Er war der Hauptverantwortliche für das Funktionieren des Kultwesens.“ In der hierarchischen Rangordnung allerdings kam vor ihm rein sakralrechtlich der Rex sacrorum, der flamen Dialis, Martialis und der Quirinalis. Diese waren dem Pontifex maximus formal unterstellt. http://www.burgmannschaft.info/foru...p=6367#post6367
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Sie verachten einander und schmeicheln einander; sie wollen anderen den Rang ablaufen und kriechen doch voreinander... . (Marc Aurel) Geändert von Friedrich Barbarossa (04.02.2005 um 10:30 Uhr). Grund: Link eingefügt |
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